Laternen

Laternen gab es schon vor langer Zeit, im frühen Mittelalter findet man erste Aufzeichnungen. Damals dienten sie als windgeschützte Lichtquelle. Man hängte sie in der Wohnung auf oder trug sie auf langen Wegen.

Heute gibt es die Laterne in allen möglichen Formen und Arten und sie haben vielmehr spirituelle Bedeutung, als dass sie noch wirklich als notwendige Lichtquelle verwendet werden. Sie erzeugen romantische Stimmung, geben uns das Gefühl von Geborgenheit. Und das auf ganz verschiedene Art und Weisen.

„Ich geh‘ mit meiner Laterne“

Das uns heutzutage wohl bekannteste Verwenden von Laternen ist der Umzug am Martinstag. Kinder stellen Laternen aus buntem Papier her und stellen ein Teelicht in ihre selbst gebastelte Laterne. Man empfindet den Nachtwächtern aus dem Mittelalter nach. Auch diese trugen eine Laterne bei sich, die jedoch meistens aus Metall und Glas waren. Um ihnen nachzuempfinden gibt es auch heute den jährlichen Martinsumzug.

Die Karbidlampe

Auch die Bergleute nutzen früher, und sogar auch heute noch teilweise, Berglaternen. Meist wurde das Licht durch Kerzen oder durch Öl erzeugt. Später wurde es auch nur das gasbildende Karbid erzeugt. Die Laterne musste besonders stabil sein und auch Grubenexplosionen standhalten. Auch musste sie von der Gasbildung in den Stollen keinen Schaden nehmen, oder gar explodieren.…